AUFGABENSTELLUNG & ZIELE
Der stadt- und freiraumplanerische Part der wissenschaftlichen Begleitung (Fachgebiet Freiraumplanung/Fakultät Architektur und Stadtplanung, FPZ) befasst sich mit Möglichkeiten und Grenzen der InBa-Flächen als Orte für Naherholung und Naturwahrnehmung in urbanen Räumen. Betrachtet werden sowohl Bewegungskorridore bzw. Grünverbindungen als Vernetzungselemente innerhalb des Stadtraums und mit dem Umland als auch größere zusammenhängende, zum Aufenthalt geeignete Flächen.
Das Primat des Flächensparens hat in der Stadtplanung zum Ansatz der „Innen- vor Außenentwicklung“ geführt, mit der daraus resultierenden weiteren baulichen Verdichtung des Stadtraumes. Entsprechend gilt es alle Möglichkeiten zu nutzen, um dennoch die vielfältigen Funktionen und Wohlfahrtswirkungen von Stadtgrün zu erhalten. Im Sinne einer ‚doppelten Innenentwicklung‘ liefert die Nutzbarmachung bahntrassenassoziierter Freiräume möglicherweise einen Beitrag zu den dafür dringend benötigten Flächenpotenzialen. Aufgrund der essentiellen Bedeutung von Stadtgrün für die Lebensqualität müssen Stadtgrünprojekte auch unter Gerechtigkeitsaspekten betrachtet werden. Wen sprechen diese naturnahen, ungestalten Flächen an, wen erreichen die gesetzten Maßnahmen, wem kommen sie zugute?
Untersuchungen zur Wahrnehmung und Akzeptanz der Erlebnis- und Gestaltqualitäten solcher Flächen bei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen sowie Nutzungsmuster der Freiräume spielen in der Untersuchung dementsprechend eine zentrale Rolle. Darüber hinaus gilt es, mögliche Synergien der geplanten Maßnahmen mit aktuellen Zielen und Konzepten zur räumlichen Entwicklung von Stadt und Umland zu beleuchten.
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